Mit dieser Maßnahme sollen die Lagerbestände von derzeit rund 78 Millionen Litern auch nach den diesjährigen Ernten auf gleichem Niveau gehalten werden.
Die brasilianischen Hersteller erwarten sich noch weitere Maßnahmen seitens der Regierung um die finanziellen Belastungen auf Grund der hohen Lagerstände zu vermindern. So sollen 10 Millionen Liter über staatliche Auktionen verkauft werden und entsprechende Quantitäten zur Herstellung von Essig und Destillaten verwendet werden. Außerdem erwartet man Produktionslimits und eine gesetzliche Klassifizierung der Produkte.
Die Hersteller führen die Absatzprobleme auf die steigenden Importe, speziell aus den Mercosul Ländern, zurück. Diesbezüglich fordern sie höhere Importzölle, speziell auf Produkte aus Chile und Argentinien (wir berichteten).